Marktgemeinde Payerbach Der Bergmann Ein Besuch im Schaubergwerk
am Grillenberg - Payerbach

Ehemaliger Eisenerzbergbau.
Ein Bericht des Payerbacher Wandervogels  ©



der Geopfad am Zustieg zum Bergwerk Zugang vom Grillenberg (Schweighofer) (Klicke auf die Bilder, um sie zu vergrößern)
Das Schaubergwerk liegt nahe Payerbach am Fuße von Rax und Schneeberg. (Bahnhof Payerbach - Reichenau) 70 Km südlich von Wien, nahe dem Semmering. Der Zugang erfolgt über den Ortsteil Werning. Über den geologischen Erlebnisweg, auf dem Gesteine systematisch der Entstehung nach präsentiert werden, erreicht man das 150m über dem Ort gelegene Mundloch.

Man erreicht es aber auch bequem vom Gasthaus Schweighofer (Grillenberg) aus.

Transportwagen das Mundloch des Erbstollens Vom Vorplatz des Mundloches aus hat man einen prachtvollen Panoramablick über Rax und Schwarzatal.
Der Eingang, Erbstollen, wurde für Schau-, Lehr- und Forschungszwecke in den Jahren 1991 - 1994 wiedergewältigt (geöffnet).
In der Bronzezeit ist der Kupferkies des Grillenberges bereits beschürft worden. Die Innerberger Hauptgewerkschaft schlug 1791 den ältesten Stollen, den Maria-Schutz-Stollen, an und erreichte nach 15 m das Erz.


Für eine professionelle Führung ist immer gesorgt!
Hier der Link zur Gemeinde: Auskünfte und Anmeldung

Das Team
Das war die alte Mannschaft!
(ein Erinnerungsfoto)

der Stolleneingang Der Bergbau wird durch den gut bewetterten Erbstollen - Herlinde-Stollen°) betreten. Die Strecke zieht NE, der Weg führt zwischen den Schienen in den Berg.

°)benannt nach der Taufpatin Herlinde Ludwig, der Gattin des ehem. Landes-Hauptmannes von NÖ., Mag. Siegfried Ludwig.

im Stollen Die ersten 33 Meter, die zur Gänze verbrochen waren, stehen im Vollausbau.


im Stollen Danach folgen 10 Meter in Holzausbau mit verschiedenen Zimmerungsarten und Holzverzug.




im Stollen im Stollen Ein "Fenster" ermöglicht einen Einblick in eine hohe, weit offene Kluft. Danach finden sich am rechten Ulm (rechte Wandseite) Sinterbildungen.


im Stollen Die Strecke ist gut beleuchtet und mit Stahltürstöcken gesichert. Im Verlauf der Grundstrecke kann man auf der Firste (Decke) Luftblasen erkennen. Die Strecke stand bis zu ihrer Wiedergewältigung unter Wasser.




im Stollen Der zentrale Bereich (Füllort) diente zur Verladung des Erzes in die Grubenhunde.
Von hier verzweigt sich das Streckennetz.




im Stollen Am Füllort trifft man auf die mächtigen eisenführenden Schichten.


im Stollen Die Führung führt weiter nach NE zu einem abgesoffenene tonnlägigen (schrägen) Gesenk.



im Stollen Über einen Bremsberg wurde das Erz aus 120 m Tiefe gefördert.




im Stollen Bei einer großen versinterten Weitung erreicht man den höchsten Punkt des Führungsweges.



im Stollen Durch die Wettertür schließt man am Füllort den Rundgang. Der Bergbau wird wieder durch den Herlinde-Stollen verlassen.

Die Dauer der Führung beträgt etwa eine Stunde.
Das ganze Jahr hat es im Bergwerk ca. 8°C. Eine warme Bekleidung wäre angenehm!
Ebenso ist festes Schuhwerk empfehlenswert! (Stöckelschuhe sind nur zum Anschauen reizend!)
Helme und Notbeleuchtung werden beigestellt.

Geöffnet ist das Bergwerk von Anfang Mai bis Ende Oktober.
Führungen gegen Voranmeldung.

Auskünfte und Anmeldungen bitte unbedingt nur mehr unter schaubergwerk@payerbach.at sowie der Gemeinde-Webseite

Weitere Erlebnissse in und um Payerbach findet man wunderschön unter Tourismus Payerbach (Attraktionen!)


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Der Payerbacher Wandervogel